Die Wurzel Nr. 01/2026 mit Michelle Ziegelmann (die KräuterHexpertin)

Wildkräuter – Die sprießende Kraft des Frühlings nutzen

Diese Ausgabe ist ganz dem Frühling und der erwachenden Natur gewidmet. Doch bevor etwas kräftig und nährstoffreich wachsen kann, müssen optimale Bodenverhältnisse vorliegen. Im Wald beim Wildkräuterernten ist dies gegeben. Aber die wenigsten ernähren sich nur von Wildgrün. Dass Gemüse, Beeren, Obst, Nüsse und Samen auch im eigenen Garten gut gedeihen und lebensspendende Inhaltsstoffe liefern, dafür sind einige Kenntnisse von Nöten. Aus diesem Grund haben wir den Humushüter interviewt, siehe S. 20, von dem du den Schlüssel zum ertragreichen und einfachen Gärtnern in die Hand gelegt bekommst.

Junge Wildkräuter haben weniger Giftstoffe

Überall, wo man hinsieht, sprießt das Wildgrün, es ist noch zart und jung. D.h., viele junge Wildkräuter enthalten noch weniger Anti-Fraßstoffe und können in Maßen verzehrt werden – z.B. der Beinwell.

Kommen die Wildkräuter in die Blüte, überwiegend in der Sommerzeit, haben sich bei den meisten die Anti-Fraßstoffe und auch der Giftstoffanteil so stark erhöht, dass man sie dezenter genießen sollte. Jeder Mensch hat zwar eine andere Toleranzgrenze (Verzehrsperre), doch besonders Schwangere und Kinder sollten mit ausgewachsenen Wildpflanzen vorsichtig umgehen bzw. ganz meiden. Zu diesem spannenden Thema haben wir die Autorin des Buches „Der Tod hat Angst vor Löwenzahn“ und Phythotherapeutin, Michelle Ziegelman, interviewt. Sie gibt dir zum Thema „essbare und giftige Wildpflanzen“ wegweisende Auskünfte, siehe Eingangsinterview auf Seite 6Auf .
 

Wildpflanzen und Nierenprobleme

Wildpflanzen aus dem Verstand heraus zu essen, weil man weiß, dass sie sehr reichhaltig an Chlorophyll, Mineralstoffen, Vitaminen, Proteinen und sekundären Pflanzenstoffen sind im Gegensatz zu den Kulturpflanzen, kann den Organismus stark schädigen. Wolf-Dieter Storl hat mir in einem Interview erzählt, dass er sich mit dem übermäßigen Verzehr von essbaren Wildpflanzen (querbeet) die Nieren ruiniert hatte. In meinem Bericht „Nierenprobleme durch Rohkost“ erfährst du, welche Wildpflanzen stark oxalsäurehaltig sind und die Nieren belasten bzw. schädigen können. Doch es gibt genügend Wildpflanzen, die oxalatarm sind und sich ideal für eine chlorophyllreiche Ernährung eignen. Auf S. 18 im Wildpflanzenporträt stellen wir dir ein oxalsäurearmes Wildkraut vor.
 

Bei der Rohkost-Langzeiternährung die Zeichen der Zeit erkennen

Aber nicht nur bestimmte Wildpflanzen sind oxalatreich, auch viele Gemüse-, Samen- und Nussarten gehören zur Gruppe der oxalatreichen Lebensmittel. Bei einer Rohkost-Langzeiternährung über mehrere Jahrzehnte spielt dies schon eine entscheidende Rolle, wenn man bedenkt, dass im Alter neben dem Sehvermögen und der Pigmentierung der Haare auch die Nierenleistung nachlässt.

Nierenstärkende Nahrungsmittel

Welche Rohkost-Lebensmittel nierenschützend bzw. -stärkend wirken, erfährst du ebenso in meinem Bericht. Die vermeintliche Lösung, um Anti-Fraßstoffen so gut es geht aus dem Weg zu gehen, indem man den Früchteanteil erhöht und den Gemüse-/Samenanteil reduziert, kann die Gesundheit genauso ruinieren, besonders, wenn es um die Nieren geht. Denn viele Früchte enthalten zwar weniger Oxalsäure als bestimmte Gemüse-, Samen- und Nussarten, weisen aber meistens einen exorbitant hohen Gehalt an Fruchtzucker (Fructose & Glukose) auf, sodass sich wiederum das Risiko erhöht, die Nieren zu schädigen. Wie Frugivore bzw. jahrelange überwiegende Früchteesser in diese Falle tappen können und auf welche Weise übermäßiger Fruchtzucker die Blutreinigungsarbeit der Nieren beeinträchtigt, auch dies liest du im Bericht von Michael Delias ab S. 26.

Stärkung des unteren Rückens

Darüber hinaus erwarten dich die in der letzten Ausgabe angekündigten Körperübungen zur Stärkung des unteren Rückens, unseres Kraftraums, siehe S. 38. Da die Nieren sich im unteren Rücken befinden und nur dann einwandfrei arbeiten, wenn sie ausreichend warmgehalten bzw. durchblutet werden, kommt der Stärkung des unteren Rückens eine doppelte Bedeutung zu.

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Die Wurzel Nr. 04/2023 mit Lena Sommer

Zur inneren Berufung finden

Gesundheitsausbildung ohne Pharmaeinfluss

Im Eingangsinterview erzählt Lena Sommer, wie verloren sie sich nach dem Abitur gefühlt hat, weil sie nicht wusste, welche Berufsausbildung für sie die richtige ist. Der gesellschaftliche Druck, eine staatlich anerkannte Ausbildung machen zu müssen, nagte an ihr. Über diverse Auslandsstationen (Schottland, Asien und Griechenland) fand sie zurück zu ihrer inneren Stimme, die sie auf eine Gesundheitsausbildung ohne Pharmaeinfluss brachte. 

Wie sie gleichzeitig ihre starke Akne verlor, schildert sie ebenso…      

Lebensstiländerung wirksamer als Pillen

Und im Exclusiv-Interview mit dem Bestsellerautoren Dr. med. Gerd Reuther (Radiologe) erfährst du, wieso verantwortungsbewusste Ärzte, die ihre Patienten nicht in erster Linie als Kunden ansehen, für die Pharma umsatzschädigend sind. Die meisten Ärzte verschreiben Betäubungsmittel und kümmern sich heute nicht mehr um die Giftstoffausleitung. Eines der lukrativsten Geschäfte der Ärzte und Pharma ist „Genetischbedingt“. Leider wird dadurch die Ursachenforschung von Krankheiten total verschleiert und der Patient muss vom Arzt nicht angehalten werden, seinen Lebensstil zu ändern. Doch „Tablettenmediziner“ können nie heilen, sodass es in vielen Fällen nach der Verschreibung von Pillen zur Symptomverschiebung und zu Therapieschäden beim Patienten kommt…

Viel Spaß mit dieser spannenden Ausgabe

Michael Delias.

ab jetzt im Wurzelshop bestellbar!

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