Die Wurzel Nr. 01/2011 mit Cherie Soria

Die erste Wurzel in 2011 behandelt u. a. „Das Living Light Institut in Kalifornien“, „Paracelsus“, „Bei 42° ist Schluss!“ und mehr…

Die Wurzel 01/2011 ist ab Anfang Januar erhältlich!

In dieser Wurzel Ausgabe finden Sie die folgenden Themen:

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Living Light

Kalifornien

Interview mit Cherie Soria

1. Die Wurzel:
Liebe Cherie, schon vor längerer Zeit war von unserer Seite geplant, mit Dir ein Interview zu führen. Bis jetzt haben wir viele Größen der amerikanischen Vitalkostszene in der Wurzelzeitschrift vorgestellt und die meisten davon waren auf den Wurzelkongressen zwischen 1999 und 2005 als Redner vertreten, ob Viktoras Kulvinskas, David Wolfe, die Boutenkos oder Gabriel Cousens, Paul Nison oder Dr. Fred Bisci. Und nicht zu vergessen die europäischen Vertreter dieses Genres, die in Amerika weniger bekannt sind. Umso mehr freut es uns, Dich für das Eingangsinterview gewonnen zu haben.
Die erste Frage, die wahrscheinlich nicht nur wir uns gestellt haben, wenn man Dich sieht, ist, wie alt bist Du wirklich? Und wann und wo wurdest Du geboren und wo bist Du aufgewachsen?

Cherie Soria:
Ich bin 1947 in Santa Barbara, Kalifornien, geboren und habe dort die ersten 20 Jahre meines Lebens verbracht. Mein Vater kommt auch aus Santa Barbara und die meisten meiner Angehörigen leben immer noch da. Ich selbst lebe jetzt in Fort Bragg, Kalifornien, einer wunderschönen Küstenstadt, ich genieße das Klima und die Landschaft der kalifornischen Küste. Ich bin 63 Jahre jung.

2. Die Wurzel:
Was hast Du vor Deiner Berufung „Vitalkost-Zubereiter und –Lehrer“ beruflich gemacht?

Im Alter von 12 Jahren
Kochwettbewerb gewonnen

Cherie Soria:
Meinen ersten Kochwettbewerb habe ich im Alter von zwölf Jahren gewonnen, mit 24 begann ich vegetarisches Kochen zu unterrichten. Zuerst war es ein Hobby, beruflich habe ich als Friseurin gearbeitet.
Ich habe außerdem als Hypnotherapeutin, Motivationstrainerin und Spirituelle Beraterin gearbeitet.

Geburt der Gourmet-Rohkost
1992, nachdem ich bei Ann Wigmore gelernt hatte, begann ich die rohe Kochkunst zu unterrichten. Damals entwickelte ich das, was heute als Gourmet-Rohkost begannt ist. Davor waren die meisten vitalen Gerichte sehr einfach zubereitet und nicht die Art von Essen, von dem sich die meisten Leute angezogen fühlen.

Strahlendes Licht (Living Light)
Ich unterrichtete veganes Gourmet-Kochen, als ich nach Puerto Rico ging, um mit Dr. Ann Wigmore zu arbeiten. Dort sagte sie mir, ich würde ein strahlendes Licht (Living Light) für ihre Lehren sein.
Obwohl die Gerichte, die es in ihren Kliniken in Boston und Puerto Rico gab, darauf ausgerichtet waren, Krankheiten zu heilen, wusste sie, dass die meisten Menschen diese Ernährung nicht in ihrem normalen Leben fortführen würden und dass ich Gerichte zubereitete, die jeder genießen konnte. Ihre Ermutigung und die von Viktoras Kulvinskas, der mir sagte, dass ich Köche darin unter-richten sollte meine fantastischen Gerichte zuzubereiten, ließen mich 1997 das Living Light Institute in Kalifornien gründen.

3. Die Wurzel:
Wann bist Du zur Vitalkosternährung gekommen? Durch wen oder was? Und was hat sich bei Dir dadurch gesundheitlich alles verbessert?

Cherie Soria:
Ich bin seit 40 Jahren Anhängerin der Geist-Körper-Spirit-Verbindung und habe in dieser Zeit immer wieder meine Ernährung und meinen Unterrichtsstil verändert, um meine fortgesetzten Forschungen und Entdeckungen wider zu spiegeln.

Seit 40 Jahren Vegetarierin
Ich begann mit der Lektüre der Bücher von so frühen Gesundheitsbefürwortern wie Arnold Ehret, Herbert Shelton, Bernard Jensen und H.E. Kirschner, und auch von Viktoras Kulvinskas und Ann Wigmore, die meine Mentoren waren. Ich bin seit 40 Jahren Vegetarierin und je älter ich werde, umso deutlicher erkenne ich den Gewinn.

Mit 63 noch jung, fit und vital
Ich bin körperlich, geistig und im Spirit viel jünger als andere Menschen meines Alters.

Die Fragen 4-23 finden Sie in Ausgabe 01/11 – Bestellung:

bestellung@die-wurzel.de

oder Tel: 09120/180078

Tiere als Ernährungsvorbild
für zivilisierte Menschen

Interview mit Sven Rohark,
Autor von „Die Rohkost-Revolution“

1. Die Wurzel:
Lieber Sven, ich habe Dein neues Buch „Die Rohkost-Revolution“ durchgelesen und was mir sofort aufgefallen ist: Das Buch stammt nicht von einem Theoretiker, der Gelesenes blind übernimmt, sondern alles selbst in der Praxis ausprobiert und nachprüft, ob es denn wirklich funktioniert, was in vielen Vitalkost-Büchern drinsteht.
Es ist eines der authentischsten Bücher auf dem Gebiet der Vitalkost, das ich je gelesen habe. Also ein großes Kompliment von meiner Seite. Es ist ein absolutes Muss für alle vitalkostinteressierten Menschen, weil es, wie der Leser an den Fragen und Antworten erkennen wird, sich gerade mit den Problemen einer Ernährungsweise auseinandersetzt, die für unsere Zivilisation noch ganz neu ist. Denn unsere Zivilisation hat diese Art der Ernährung vor vielen tausenden von Jahren hinter sich gelassen und kann sich nur noch bruchstückhaft daran erinnern.

Wie ein Indianer
Aber wo fand Sven Rohark dann das verschüttete Wissen? Wie ein Indianer hat er sich an unseren Tierbrüdern in freier Natur orientiert und deren Ernährungsverhalten studiert und daraus vieles für den Menschen

abgeleitet und auf 740 Seiten veröffentlicht. Eine „Prof. Grzimek- oder Sielmann-Tierdokumentation für Vitalköstler“. Aber nicht nur das, auch genaueste Menschenbeobachtung mit Fehlverhalten in der Rohkosternährung wird von ihm exakt recherchiert und Lösungsansätze werden vorgeschlagen, um die Misere schnellstmöglich wieder abzuwenden.
So, nun zur ersten Frage an Dich. Wieso leben Deiner Meinung nach Tiere in der Gefangenschaft länger?

Sven Rohark:
Als Erstes, Danke für das Kompliment. Es ist wirklich schön nach dieser so langen Arbeit, immerhin vier Jahre, Derartiges zu hören. Danke! Ich habe wirklich auf´s Beste versucht, all mein Wissen und meine Erfahrung einfließen zu lassen. Dieses Megawerk, das irgendwann mit einer weißen Seite, die vor mir lag, begann, ist bis zum Abschluss eine solche gewaltige Aufgabe gewesen, dass es mir vorkam als ob ich zehnmal den Mount Everest rauf und runter ging.

Schulmedizinern fehlen die Worte
Ich wollte ein Vitalkost-Buch erschaffen, wo man einfach zufassen kann und jede wichtige Information zu diesem Thema findet, in dem aber gleichzeitig fachlich so überzeugend argumentiert wird, dass auch kritischen Schulmedizinern die Worte fehlen. Mein Wissen aus den medizinischen Vorlesungen und Kursen, die ich drei Jahre lang besuchte, war dafür unglaublich wertvoll.
Die vielen Forschungsberichte, Ärztezitate, Interviews mit langjährigen Vitalköstlern usw., alles in einem Gesamtwerk zusammengefasst, vernetzt mit meinen eigenen Erfahrungen, ergeben ein Buch, das selbst meine eigenen hohen Erwartungen übertrifft.
Es ist mir wirklich eine Freude und Ehre, dass selbst Schulmediziner das Buch bestellen, manchmal sogar gleich zehn auf einmal für ihre Patienten. Danke auch an dieser Stelle allen, die mich zum Schreiben dieses Buches immer wieder motiviert haben.
Zur Frage: Zootiere gehen sehr entspannt durchs Leben, bekommen auch ihr Futter regelmäßig ohne großen Energieaufwand, leben in einer geschützten Atmosphäre, ohne viel Gefahrenpotential durch Artgenossen oder Raubtiere. All das sind Faktoren, die sie länger leben lassen. Wenn man sieht, in welchen Höhen viele Affen ein Leben lang klettern, das geht in freier Natur nur bis zu einer bestimmten Altersgrenze. Im Zoo erhält der Affe auch im hohen Alter seine Futterration und kann so noch ein paar Jahre anhängen.

Die Fragen 2-21 finden Sie in Ausgabe 01/11 – Bestellung:

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Von der Zuckersucht befreit!
Mit 16 ein Jahr lang ohne Zuckerkonsum

Vom Wirtschaftsingenieur und Informatiker zum Vitalkost-Gourmet-Zubereiter

Interview mit Boris Lauser

1. Die Wurzel:
Lieber Boris, die Vitalkost ist nicht mehr nur ein Hobby von Dir, sie ist zu Deiner Berufung geworden. Auf der Vitalkostmesse Rohvolution in Berlin im März 2010 und in Speyer im September 2010 warst Du mit Deinem Messestand vertreten. Welche Produkte bietest Du an? Und welche Dienstleistungen im Bereich Vitalkost können von Kunden in Anspruch genommen werden?

Nutella-Ersatz

Boris Lauser:
Auf den Vitalkostmessen biete ich eine kleine Auswahl meiner selbst entworfenen Kreationen an, GoChocoNutspread, eine leckere Vitalkostversion des Klassikers Nutella, welches optimal zu meinem Golden Orange Cranberry Pekan Toast passt, ein knuspriges Vitalkostbrot auf Basis von Pekannüssen, Cranberries und goldenen Leinsamen. Des weiteren eine Auswahl meiner handgemachten Vitalkost-Schokoladen und -Trüffeln wie z.B. Purple Corn Lavender oder Inca Beery Chilli.
Die Verkaufsschlager im März waren mein Zucchini Phad Thai mit knusprigen Ingwer Mandeln und ein cremiger Caramel Yacon Flan. Im September war das Magical Mayan Chocolate Elixir der absolute Hit. Ein warmes, cremiges, schaumiges und vor allem belebendes Schokoladengetränk aus Maca, wildem Bali-Kakao, Cashewnüssen, Kokosöl und einer geheimen Gewürzmischung, die wahrhaft Suchtverhalten ausgelöst hat.

Gourmet Dinner in Rom, Genf, Berlin
Mein Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den Dienstleistungen, welche ich als frei arbeitender Raw Food Chef und Culinary Artist anbiete. In meinem kleinen privaten Dinner Club in Berlin biete ich regelmäßig exklusive Gourmet Dinner an, von denen man über meine Facebook Gruppe oder meinen Berlin Email Newsletter erfahren kann. Diese Dinner biete ich auch international in Rom, Genf, Dänemark und auf Anfrage auch in jedem beliebigen Ort an. Des Weiteren gebe ich Kurse, Seminare und Workshops sowohl in Berlin als auch manchmal in Hamburg oder im September auch im Bayrischen Wald, wo ich zusammen mit der Firma lifefood24 ein Wochenendseminar organisiert habe.

Coaching in Deiner Küche
In privaten Coachings kann ich meinen Schülern im ganz privaten Rahmen die Kenntnisse der Gourmet Vitalkost vermitteln. Diese sind individuell buchbar und finden entweder bei mir zu Hause oder auch direkt in der Küche des Schülers statt. Seit zwei Jahren arbeite ich auch international auf Retreats, wo ich für bis zu 70 Leute Gourmet Rohkost zubereite und bei Radiantly Alive www.radiantlyalive.com auf Bali im Oktober 2010 ein Raw Food Chef Apprenticeship Programm initiiert habe. Ich bin flexibel für exklusive Gourmetdinner, Kochshows, Kurse, Seminare und Caterings buchbar. The limit is the sky 🙂

2. Die Wurzel:
Wann bist Du auf die Vitalkosternährung gestoßen? Wo war das?

Boris Lauser:
Mit 16 Jahren habe ich bereits die Erfahrung gemacht, mich ein Jahr zuckerfrei zu ernähren und bin danach nie wieder zurück in den übermäßigen Zuckerkonsum gefallen. Als ich nach dieser Erfahrung wie zuvor gewohnt einen Löffel Nutella aus dem Glas gegessen habe, musste ich ihn sofort wieder ausspucken. Es war einfach viel zu süß! Das hat den Grundstein für mein Interesse an gesunder Ernährung gesetzt.

In Italien die Liebe zum Essen
Nach meinem Studium habe ich jahrelang in Italien gelebt und gearbeitet und habe dort die Liebe zum Essen entdeckt.
Die Frische der Produkte und die Vielfalt an saisonalem, lokalem Obst und Gemüse in Italien ist ……

Die Fragen 3-17 finden Sie in Ausgabe 01/11 – Bestellung:

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Rohkost-Koch

Interview mit Andreas Vollmert, RohKoch

1. Die Wurzel:
Lieber Andreas, die aktuelle Wurzelausgabe steht unter dem Motto „Vitalkost-Zubereitung“. Um so mehr freut es uns, Dich als Interviewpartner gewonnen zu haben. Seit wann arbeitest Du als Vitalkost-Zubereiter bzw. als RohKoch? Und wann bist Du auf die Vitalkost gestoßen?

Andreas Vollmert:
Ich bezeichne mich erst einmal als Koch. Nun habe ich diesen Beruf als junger Mensch klassisch erlernt und kann mich daher auch von Berufs wegen her so nennen. Die Bezeichnung „Zubereiter“ für meine Tätigkeit zu wählen, nur um der Bedeutung des „Kochens“ in der Rohkost aus dem Weg zu gehen, fand ich schon immer merkwürdig.

Paradoxon roh und Koch
Als ich dann auf die Idee mit dem RohKoch kam, wurde ich ständig auf dieses Paradoxon von Rohköstlern angesprochen. Dabei ist es kein Widerspruch in sich, denn kochen bedeutet nicht ausschließlich erhitzen über 42° C, sondern beinhaltet neben dem Erhitzen auch die kalte Verarbeitung von Lebensmitteln und Zubereitung von Speisen.

Dipl. Oecotrophologe
Nach der Kochausbildung habe ich Ernährungswissenschaften studiert und danach viele Jahre als Lebensmittelentwickler gearbeitet. Ich war spezialisiert auf Sportlernahrung und Nahrungsergänzungen. Mitte der 90er Jahre war das ein stark wachsender Markt in Deutschland und ich habe mit Sportmedizinern und Spitzensportlern gearbeitet.

Erster Kontakt zur Vitalkost
Ende der 90er kam ich erstmals mit der Rohkost in Kontakt und stellte schnell fest, dass es für mich einen ganz neuen Bereich in der Ernährung zu entdecken galt. Rohkost war nämlich bis dahin überhaupt kein Thema für mich gewesen, sei es in der Küche noch im Studium. Sportlernahrung basierte auf Vitamin-Mineral-Protein-Carb-Cocktails und bestand nicht aus Green Smoothies.

Sporttraining und Vitalkost
Da ich damals zweimal täglich trainierte (Kampfsport und Berglauf), konnte ich den positiven Effekt der Vitalkost sehr schnell am eigenen Körper feststellen. Für mich war es faszinierend, wie unterschiedlich die verschiedenen Lebensmittel sich auf den Trainingsalltag auswirkten. Ich war damals ca. 30 Jahre alt und richtig fit dank Vitalkost. Die andere Auswirkung war aber auch, dass ich mit den Sportler-Pulvern und Ergänzungsprodukten nicht mehr wirklich viel anfangen konnte und mich beruflich verändern musste. Es machte keinen Sinn für mich, in diese Richtung weiter zu investieren.

Bezeichnung RohKoch
Nach einigen Jahren ohne das Kochen packte ich 2006 die Kochjacke wieder aus und erfand für mich die Bezeichnung RohKoch.

2. Die Wurzel:
Vor zwei Jahren auf der zweiten Rohvolution 2008 in Speyer hast Du mir erzählt, dass Du zertifizierte Bio-Fachkräfte ausbildest. Wie schaut das im Einzelnen aus? Ist diese Ausbildung ein Zweig bzw. Schwerpunkt einer ganz normalen Kochausbildung oder ein komplett neuer Ausbildungsberuf?
Andreas Vollmert:
Ich gehöre in Köln zum Ausbilder-Team des BioGourmetClubs, einer renommierten Kochschule im Herzen Kölns, in der grundsätzlich alles mit BIO-Siegel verarbeitet wird und die Schwerpunkte 5-Elemente- und Ayurvedische Küche …..

Die Fragen 3-16 finden Sie in Ausgabe 01/11 – Bestellung:

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