Die Wurzel Nr. 01/2015 mit Thomas Berthold

In der Ausgabe 01/2015 erwarten Sie wieder interessante Themen rund um die Rohkost, diesmal mit dem Schwerpunktthema „Ernährung und Sport“.

Die Inhalte der aktuellen Ausgabe sind:

 

Vitalkost fördert sportliche Leistung – Thomas Berthold

1. Die Wurzel: Lieber Thomas, es ist uns eine Ehre, Dich als Fußballexperten und Weltmeister von 1990 als Interviewpartner gewonnen zu haben.

Du bist nach Timo Hildebrandt (S. 60/WZ 03/13) unser zweiter Interviewpartner, der aus dem Fußballprofilager kommt und Erfahrungen mit Naturkostprodukten gesammelt hat. Was gab den Ausschlag, Dich immer mehr auf Bioprodukte einzulassen?

Thomas Berthold: Meine Frau und meine jüngere Tochter Amelia haben mein Bewusstsein verändert. Amelia (13 J.) hat mich von ganz allein schon als kleines Mädchen oft gefragt: „Papi, ist da Schweinchen drin? Dann möchte ich das lieber nicht essen. Die sind so süß, die sollen nicht sterben.“ Heute hat sie den Berufswunsch, als Anwältin für die Rechte der Tiere zu arbeiten.

Schon seit vielen Jahren kaufen wir nur organisch angebaute Frischkost. Bei der Qualität machen wir keine Kompromisse. Ich habe aufgehört, Fleisch zu essen, weil das Leid der Schlachttiere so unglaublich groß ist. Ich wusste das lange nicht, weil es kaum kommuniziert wird. Wir müssen dringend etwas dagegen tun.

Erstens ernähre ich mich also ohne Fleisch aus ethisch-moralischen Gründen und zweitens, weil ich mich ohne Fleisch auch deutlich wohler fühle. Das hätte ich früher nie gedacht. Ich glaubte immer, so wie viele, wir brauchen Fleisch für Körperstärke und Muskeln. Aber die Natur ist das beste Vorbild – die größten und stärksten Tiere unseres Planeten ernähren sich vegetarisch….

Die weiteren Informationen dieses Artikels finden Sie in Ausgabe 01/2015 – Bestellung: bestellung@die-wurzel.de oder Tel: 09120/180078

 

Ironman-Triathlon vegan – Brendan Brazier

Die Wurzel: Lieber Brendan, wie und wann bist Du zum Profisport gekommen?

Brendan Brazier: Ich wollte, seit ich 15 war, Profisportler sein. Im Jahr 1998 wurde ich professioneller Ironman-Triathlet und blieb dies für sieben Jahre.

Die Wurzel: Welche Erfolge konntest Du bisher im Sport feiern?

Brendan Brazier: 1998:   2. Platz beim Royal Victoria Marathon; 2001: 3. Platz bei den Canadian ½ Ironman Championships; 2001:  11. Platz Ironman in Kanada; 2002: 8. Platz Ironman in Utah; 2003: 1. Platz bei den Canadian Ultra Marathon Championships 50km

Die Wurzel: Aus welchem Grund hast Du Deine Ernährung umgestellt?

Brendan Brazier: Meine anfängliche Motivation, mich vegan zu ernähren, lag darin, dass ich einfach ein besserer Sportler sein wollte und demnach einen gesünderen Ernährungsplan brauchte, der mir genug Energie geben würde und mir helfen würde, meine Muskeln wieder schnell aufzubauen – speziell zwischen Workouts, da ich dann härter trainieren könnte. Mit 15 habe ich meine Ernährung umgestellt, das war vor 24 Jahren.

Die Wurzel: Haben sich durch die Ernährungsumstellung Deine Gesundheit und Deine sportlichen Leistungen noch verbessert?

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Fit mit Rohkost ohne Nährstoffmangel – Markus Spehnkuch

Die Wurzel: Lieber Markus, wann bist Du auf die Rohkosternährung gekommen?

Markus Spehnkuch: Auf die Vitalkost bin ich vor ca. drei bis vier Jahren gestoßen. Meine Eltern hatten bis vor ein paar Jahren noch eine Landwirtschaft, somit fand ich die Natur schon zu dieser Zeit sehr interessant. Wir bauten nicht nur Getreide, sondern auch Gemüse an. Vor dieser Zeit kam ich durch meine durch Borreliose hervorgerufene Knieentzündung zur Chinesischen Medizin, welche mir gute Erfolge brachte. Als ich mich jedoch noch mehr damit auseinandersetzte, kam ich auf die Vital- und Rohkost.

Die Wurzel: Wie war Deine Rohkosternährung anfangs zusammengestellt?

Markus Spehnkuch: Am Anfang war meine Rohkosternährung recht ungeordnet zusammengestellt und nicht ganz einfach für mich auszuführen, weil es nicht so leicht war, einerseits von meinem gewohnten Umfeld loszukommen sowie die alten Gewohnheiten hinter mir zu lassen. Zum Frühstück gab es etwas Obst, mittags und abends einen Salat und ab und zu etwas gekochtes Gemüse.

Die Wurzel: Welche Bausteine haben Dir in der Rohkosternährung in Deiner Anfangszeit gefehlt?

Markus Spehnkuch: In meiner Anfangszeit haben mir ab und zu süße Sachen gefehlt, was ich meistens mit Früchten zu kompensieren versuchte. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass das nicht der richtige Weg wegen der Säuren und des Fruchtzuckers ist…..

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Yoga und vegane Rohkost – Sebastian Hauschild

Die Wurzel: Lieber Sebastian, Bianca Gohl (siehe Wurzelinterview 04/13, siehe S. 61 oben) hat Dich als Interview-Partner empfohlen. Sie sagte uns, Du seist ein sehr liebenswerter Mensch und veganer Rohköstler.

Sebastian Hauschild: Ja, das stimmt zum Teil. Ich lebe vegan und versuche den Lebensstil mehr und mehr in andere Bereiche auszuweiten und nicht nur auf die Ernährung zu beschränken. 100%iger Rohköstler bin ich jedoch nicht, bestenfalls komme ich auf 80 bis 90% Rohkost, je nach Lebensumstand mal mehr mal weniger. Aber ohne Rohkost kann ich es mir nicht mehr vorstellen! Das mit der Liebenswertigkeit stimmt wohl manchmal.
Ich bin 1981 geboren und habe in meiner Heimatstadt Heilbronn Elektronik und Informationstechnik studiert. 2007 zog ich mit meiner damaligen Freundin und meiner damals drei Jahre alten Tochter nach Dresden, ins „Silicon Saxony“, um mein letztes Praktikum und Diplomarbeit abzuschließen. An einem Fraunhofer Institut schrieb ich meine Abschlussarbeit und kam dort letztendlich über einen sehr inspirierenden Arbeitskollegen, der sich zu der Zeit in einer Yogalehrerausbildung befand, das erste Mal mit Yoga in Kontakt. Wir haben jede Mittagspause bei Wind und Wetter eine halbe Stunde Yoga praktiziert. Durch ihn, er war und ist auch ein sehr belesener Hobbyheilpraktiker, kam ich auch das erste Mal mit der Urkost in Kontakt. Beides ergänzt sich prima! Ich bin froh, auf diese Kombination gestoßen zu sein.
Ich nahm mir vor zu promovieren, aber der Aufwand war mir letztendlich zu groß, sodass ich nach zweieinhalb Jahren am Fraunhofer Institut in die Industrie wechselte und nun als Software-Ingenieur in einem mittelständischen Unternehmen arbeite und Kameras für den Automobil- und Industriebereich entwickle.
Statt zu promovieren, entschloss ich mich 2010 naheliegender Weise, eine vierjährige Yogalehrerausbildung zu beginnen…

 

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Umfassende Konstitution – Michael Delias

Individuelle Ernährung

Viele Ernährungsexperten, Wissenschaftler, Ärzte usw. erheben den Anspruch, eine ganz bestimmte Ernährungsrichtung sei die einzig gültige für alle. Ich denke, dass nur eine einzige Ernährungsform auf alle Menschen zutrifft, nämlich die individuelle Form der Ernährung. Nicht nur unser Körper hat sich evolutionsbedingt weiter entwickelt, auch unser Geist, unser Empfinden, unser soziales Umfeld und unsere Umwelt.

Natürlich wäre es für viele am einfachsten, wenn sich einer für sie hinstellen und ihnen diktieren würde, wie man sich ernähren sollte. Dies findet tagtäglich im Biologieunterricht, in der Arztpraxis oder über die vielen Medien statt.

Wer sich nicht so ernährt, wie es der Status Quo vorschreibt, wird als Sonderling abgestempelt. Doch nunmehr ist es so, dass die Rolle des Sonderlings immer mehr Leute innehaben und dies schon wieder zu einer Massenbewegung geführt hat, siehe Veganismus, Vegetarismus oder Rohkost.

Ja, aber welche Art von Rohkost ist denn die richtige für mich? Früchte-, gemüsebetont, Gourmet-Rohkost, Instincto, mit Kochkostausnahmen oder streng 100%ig?

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Elektrizität im Körper steigern – Dr. Ulrich Mohr

Die Wurzel: Lieber Ulrich, wir freuen uns ganz besonders, Dich zum Thema „Körpereigene Elektrizität“ zu interviewen. Wie entsteht neben Kaffeetrinken die Spann- und Antriebskraft im Körper?

Dr. Ulrich Mohr: Danke für die sehr freundliche Einleitung lieber Michael! Du sagst „neben Kaffeetrinken“. Diese Annahme ist naheliegend, weil sie im täglichen Leben von vielen Menschen genau so erfahren wird. Doch die vorübergehend belebenden Auswirkungen von Koffein bzw. Tein sollten wir genauer verstehen, um verantwortungsvoll mit diesen Wirksubstanzen umgehen zu können, die der Körper in ähnlicher Form selbst herstellt.

Koffein, Tein oder Nikotin sind Wirksubstanzen, die den Sympathikus (Überlebensnerv) aktivieren. Sie versetzen den Organismus situationsabhängig in eine Alarmbereitschaft, die Energie verbraucht und Säure erzeugt. Wir werden das später genauer besprechen.

Mineralien hingegen sind keine Wirksubstanzen, sondern Bausteine für den Organismus. Zusätzlich erfüllen Mineralien die Funktion von „Mini-Antennen“ für den Empfang kosmischer Rhythmen. Schon vor langer Zeit wurde in der chemischen Forschung die Verbindung zu den Planeten unseres Sonnensystems nachgewiesen. Die Mineralien erfüllen somit eine wichtige Funktion in der Kommunikation mit der Außenwelt und der Aktivitätsschwingung des Stoffwechsels und des Gemüts. Koffein oder Tein können ihre bekannten Funktionen daher nur bei ausreichender Anwesenheit „passiver“ Mineralien erfüllen.

Der Unterschied zwischen Mineralien und Koffein, Tein oder Nikotin ist also, dass letztere die vorhandene Energie und Leistungsfähigkeit nur abrufen können. Während Mineralien die Grundlage von Energie und Leistungsfähigkeit überhaupt erst schaffen. Daher ist es so wichtig, die energieverbrauchende Leistungsfähigkeit bzw. -steigerung (durch Kaffee z.B.) von der deutlich wachsenden Kraft und Leistungsfähigkeit durch Mineralienzufuhr zu unterscheiden…..

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Mineralstoffquelle Wildpflanzen – Steffen Fleischhauer

Die Wurzel: Lieber Steffen, es freut uns sehr, Dich als bekannten Wildkräuterexperten zu interviewen. Bitte stelle Dich unseren Lesern kurz vor.

Steffen Fleischhauer: Als zweites Kind einer vierköpfigen Familie wurde ich im November 1974 in Radevormwald (NRW) geboren. Allerdings wechselten wir oft den Wohnort. Meine Schulzeit verbrachte ich in vielen verschiedenen Bundesländern. Nach dem Schulabschluss verbrachte ich einige Jahre im Ausland (Frankreich, Spanien, Chile). Ich studierte Landschaftsplanung in Freising, wo ich mit meiner Frau und drei Kindern heute immer noch lebe.

Die Wurzel: Wann kamst Du das erste Mal mit Wildpflanzen in Berührung?

Steffen Fleischhauer: Schon meine Mutter hatte ein Wildkräuterkochbuch zur Hand und durchstreifte oft für nur ein paar Zutaten unser großes ländliches Grundstück im Odenwald. Sie war ein wunderbarer Mensch, die mir die Freude an den einfachen Dingen vermitteln konnte.

Mein Vater ist ein Freidenker, der uns immer wieder Mut machte, unkonventionelle Wege zu gehen. So begeisterte ich mich schon als Jugendlicher ansatzweise für die Selbstversorgung. Dazu gehörten für mich auch selbstverständlich die essbaren Wildpflanzen

Die Wurzel: Als Diplom-Ingenieur für Landschaftsplanung unterrichtest Du an Hochschulen in Zürich, Weihenstephan und St. Gallen das Fach „Essbare Wildpflanzen“. Welche Resonanz erhältst Du von Deinen Studenten?

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Trotz Lichtnahrung, Wasserfasten, Vegankost keine Nährstoffdefizite – Dr. Ruediger Dahlke

1. Die Wurzel: Lieber Ruediger, wann wurde Dein Bewusstsein für die B12-Problematik bei veganer Ernährung sensibilisiert?

Dr. Ruediger Dahlke: Eigentlich schon als ich Vegetarier wurde vor ca. 45 Jahren durch die warnenden Hinweise der ewigen Bedenkenträger unter den Schulmedizinern, die alles für bedenklich erklärten, woran sie nicht direkt beteiligt waren.

Besonders kam mir die B12-Diskussion dann mit dem Schritt zum Veganen wieder ins Bewusstsein, wobei ich die erste Zeit persönlich nichts einnahm, da ich aus unserem eigenen Biogarten in TamanGa lebte und es mir leistete, Gemüse und Obst ungewaschen zu essen. Nachdem „Peace-Food“ das auch noch so empfohlen hat, wurde ich dann durch einige Patienten-Befunde mit B12-Mangel vorsichtiger und mir wurde auch klar, dass kaum noch jemand in modernen Zeiten so leben kann. So empfahl ich ab „Peace-Food – das vegane Kochbuch“ B12 besser einzunehmen und dann auch gleich in der vom Körper in jedem Fall verwertbaren Form als Methyl-Cobalamin.

2. Die Wurzel: Wie gefährlich schätzt Du heute einen B12-Mangel ein?

Dr. Ruediger Dahlke: Also, ein richtiger B12-Mangel, der zur perniziösen Anämie führt, der nicht mehr reparable Nervenausfälle hervorruft, ist natürlich gefährlich. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch bei niedrigen Werten von Patienten solche Auswirkungen noch nie gesehen habe…..

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Parasitenausleitung mit Hilfe von Rohkost und Colon-Hydro (Teil 2) – Martina Grünenwald

Fortsetzung des Interviews aus der Wurzel 04/14:

6. Die Wurzel: Wie schaut Deine tägliche Ernährung aus?

Martina Grünenwald: Zum Frühstück gibt es bei mir Früchte. Je nach meiner Verfassung kommen dazu noch einige Datteln und Walnüsse.

Wenn ich in der Rohkosternährung etwas wackelig werde, mache ich mir einen Frischkornbrei nach Dr. Schnitzer. So wie viele, kenne auch ich es, dass man manchmal einfach nicht satt wird oder keine Lust auf die Rohkost hat, besonders wenn man diese schon länger praktiziert. Der Frischkornbrei bringt mich wieder „auf die Spur“, da der Magen mal wieder richtig „schwer“ wird!

Mittags kommt bei mir immer ein großer Salat aus verschiedenen Gemüsefrüchten, Wurzeln und Grünzeug, Kräutern, Zwiebeln, Schnittlauch, manchmal auch Wildkräutern auf den Tisch. Als Dressing bereite ich mir z.B. Avocado-Soße oder Sonnenblumenkern-Dip zu (die Rezepte dazu lehre ich in meinen Workshops). Dazu esse ich Rohkost-Brot in verschiedenen Varianten, das ich mir selbst kreiere.

Manchmal stelle ich Rohkost-Buletten aus Gemüse her, die ich im Dörr-Apparat trockne. Dazu ergänze ich….

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