Die Wurzel Nr. 01/2014 mit Beverley Pugh

In der Ausgabe 01/2014 erwarten Sie viele spannende Themen rund um die Rohkost. Diesmal mit Schwerpunktthema Vitamin B12. Die Inhalte der aktuellen Ausgabe im Überblick:

Das aktuelle Inhaltsverzeichnis als PDF reichen wir an dieser Stelle in Kürze nach.

 

Gourmet-Rohkost auf Mallorca

Beverley Pugh

1. Die Wurzel: Liebe Beverley, viele Menschen werden immer gebrechlicher je älter sie werden.Wie alt bist Du und wie jung und fit fühlst Du Dich heute?

Beverley Pugh: Ich habe bereits 63mal die Sonne umkreist! Und ehrlich gesagt, fühle ich mich besser als mit 18!

2. Die Wurzel: Wann bist Du auf die Rohkosternährung gestoßen?

Beverley Pugh:
Dass ich die Rohkost entdeckt habe, war reiner „Zufall“. Ich habe damals einen Monat in den USA verbracht, um mich dort zum Rebirther ausbilden zu lassen. Zu der Zeit ernährte ich mich makrobiotisch, sehr strikt übrigens, als mir das Buch von David Wolfe (S. 63/Nr. 104) in die Hände fiel. Ich las es und war so beeindruckt davon, dass ich alles liegen und stehen ließ, ein Auto mietete und 1500 km fuhr, um an einem einstündigen Vortrag von David teilzunehmen! Alles, was er sagte, machte absolut Sinn für mich. Nachdem ich ihm nur fünf Minuten zugehört hatte, war ich überzeugt: Er sagte, dass alles, was über 40 °C gekocht wurde, tot ist! Ab dem nächsten Tag aß ich zu 100 % roh.

Die Fragen/Antworten 3 – 20 finden Sie in Ausgabe 01/2014 – Bestellung: bestellung@die-wurzel.de oder Tel: 09120/180078

 

Lichtnahrung und Rohkost in Spanien

Sibila

Sibila (Nuria Aragon Castro bürgerlich), September 1971 geboren, hat sich in der spanischen Pranaernährungsszene einen Namen gemacht. Und auch bei uns ist sie in der Rohkostszene durch mehrere Wurzelkongress-Auftritte bekannt geworden. Sie hat Vorträge zum Thema Lichtnahrung mit den Titeln „Leben im Licht“ (S.71/Nr. 213) und „Natürliche Geburt von Pranakindern“ (S.72/Nr. 226) u.a. gehalten. Und gerade ihr Buch „Ein Leben in Natur und Freiheit“, siehe unten, hat sie populär gemacht.
Seit ihrem letzten Auftritt in Nürnberg 2005 sind acht Jahre vergangen. Wie sich ihr Leben, einschließlich ihrer Ernährung, verändert hat, lesen Sie nachfolgend.

Zurzeit nehme ich feste und flüssige Nahrung zu mir. Die Pranaernährung ist immer noch in mir, denn, was ist nicht Prana? Ich spüre, weiß und sehe, dass ich keine Nahrungszufuhr brauche. Aber ich entschied mich bewusst dafür, Nahrung zu mir zu nehmen.

Die weiteren Informationen dieses Artikels finden Sie in Ausgabe 01/2014 – Bestellung: bestellung@die-wurzel.de oder Tel: 09120/180078

 

Rohkostszene in Spanien

Megumi

1. Die Wurzel:
Liebe Megumi, wir haben uns im Sommer 2012 auf dem Rainbow-Spirit-Festival in München kennengelernt. Warst Du dort als Besucherin anwesend oder hattest Du einen eigenen Stand?

Megumi:
Ich war als Besucherin dort und habe mich nach Inspiration und Neuem auf dem Markt für meine spanischen Klienten und Leser umgeschaut. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel sich in Deutschland tut, auch wenn zwischen den Messen nur so kurze Zeit liegt.

2. Die Wurzel:
Ist Megumi Dein Künstlername oder spiritueller Name?
Megumi: Megumi ist mein japanischer Name, mir wurde also “göttliche Gnade“ in die Wiege gelegt. Mein spiritueller Name aus Indien ist Saananda, was Freude bedeutet.

Als Deutsch-Japanerin bin ich in München geboren und habe immer das Beste von beiden Kulturen mitnehmen können. So war die Ernährungsphilosophie meiner Mutter: Immer mit den besten Zutaten nährwertreiche, aromatische und einfache, dem natürlichen Geschmack bewahrende Speisen zuzubereiten. Auch die Zubereitung der Speisen mit viel Achtsamkeit, Liebe und Freude war ihr immer wichtig.

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VeggieWorld in Wiesbaden mit Marion Kracht

Liebe Messebesucher, wir laden Sie recht herzlich zur vierten Auflage der „VeggieWorld – Die Messe für nachhaltiges Genießen“* in Wiesbaden vom 24. bis 26. Januar ein und freuen uns, dass die vegetarisch-vegane und vitalköstliche Ernährungsweise in der Bevölkerung immer mehr Zuspruch findet, dadurch weniger Tiere geschlachtet werden und jeder Einzelne durch eine fleischfreie bzw. fleischreduzierte Ernährung von einem höheren Gesundheitszustand profitiert.

Alleine die Reduzierung des Fleisch-, Fisch- und Wurstkonsums in der Ernährung kann Krankheitssymptome wie Gicht, Rheuma und Herz-Kreislauferkrankungen einschließlich Bluthochdruck und Herzinfarkt zum Verschwinden bringen.
Auch die gesamte Palette der Allergien, Hautkrankheiten, Asthma und Heuschnupfen lässt sich durch eine fleischfreie Kost reduzieren, ja zum Teil ganz ausmerzen.

Doch bei vielen Menschen reicht eine vegetarische Ernährung nicht aus, um sich von ihren chronischen Krankheiten befreien zu können. Neben den Säurehämmern Fleisch, Wurst und Fisch traktieren gerade die Milchprodukte die Allergiker, weil das artfremde Milcheiweiß von Kuh, Schaf, Ziege oder Pferd in der Molekularstruktur und Stoffzusammensetzung überhaupt nicht der menschlichen Muttermilch entspricht und dadurch, obwohl z.B. Kuhmilch zugeführt wird, es zu Kalzium- oder Eiweißmangel,  Haut- und Schleimhautreizungen kommt.
Die Erkenntnis, dass Milchprodukte Allergien und chronische Krankheiten verursachen, haben schon Dr. Bruker und davor Bircher-Benner erkannt. So langsam wird diese Erkenntnis auch in der Schulmedizin anerkannt, dass Ärzte ihren Allergiepatienten tiereiweißfreie Kost empfehlen.

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Vitamin B12-Problematik

Prof. Claus Leitzmann

Sehr geehrter Herr Prof. Leitzmann, wir freuen uns, Sie als über die Grenzen von Deutschland international anerkannten Ernährungswissenschaftler zum Thema Vitamin B12 befragen zu können. Vitamin B12 ist eines Ihrer Interessengebiete.

1. Die Wurzel: Wann haben Sie sich das erste Mal mit dieser Thematik beschäftigen müssen? Ging ein eigener B12-Mangel voraus?

Prof. Claus Leitzmann:
Vitamin B12 hat mich bereits während meines Studiums der Biochemie interessiert, weil es in seiner Struktur und Resorption (Aufnahme in den Körper) sehr ungewöhnlich ist. Deshalb wurde es als letztes der Vitamine erst in den 1940er und 1950er Jahren identifiziert und charakterisiert.
Später hatte ich bei meiner Arbeit in Thailand Gelegenheit, die Folgen von Vitamin B12-Mangel bei Kindern zu beobachten.
Mein Interesse an Vitamin B12 setzte sich in Vorlesungen an der Universität fort und besonders als sich unsere Familie im Jahre 1977 entschloss, fortan vegetarisch zu essen.

Ein Mangel an Vitamin B12 ist in unserer Familie nie aufgetreten, da wir bis heute Ovo-Lakto-Vegetarier sind, die bereits mit wenig Eiern (1-2 pro Woche) und Milchprodukten genügend Vitamin B12 aufnehmen (die Vitamin B12-Konzentrationen im Blut werden bei uns alle drei bis vier Jahre überprüft).

Die Fragen/Antworten 2 – 29 finden Sie in Ausgabe 01/2014 – Bestellung: bestellung@die-wurzel.de oder Tel: 09120/180078

 

Der Schlüssel zum Vitamin B12

Dr. Joachim Mutter

Dr. Joachim Mutter:
Es leiden viele Menschen in Zivililisationsländern an Vitamin B12-Mangel. Der allgemeine Konsens der Fachgesellschaften geht dagegen von einer guten Vitamin B12-Versorgung der fleischessenden Bevölkerung aus. Es wird dafür allerdings nur der Vitamin B12-Gehalt im Blut herangezogen, der zur Diagnostik gänzlich ungeeignet ist (siehe unten).
Doch die Studienlage ist tatsächlich so, dass Veganer häufiger an Vitamin-B12-Mangel leiden als Normalköstler. Bei Vegetariern ist die Sache nicht ganz klar.

Der häufigere B12-Mangel bei Veganern muss aber differenzierter betrachtet werden. Es zeigen sich zumindest bei Rohköstlern mit hohem Fruchtanteil häufig Vitamin B12-Mängel (die erst nach zwei bis 15 Jahren auftreten).

Viele Veganer machen auch den Fehler und essen Soja-Produkte als Ersatz für tierisches Eiweiß. Zum einen ist es fraglich, ob ein Fleischersatz bei sinnvoller veganer Ernährung überhaupt notwendig ist.
Soja-Inhaltsstoffe enthalten Hemmstoffe, die den Stoffwechsel von Mensch und Tier negativ beeinflussen. Die B12-Verwertung oder die Schildrüsenfunktion wird u.a. behindert. Vielleicht ein Grund, warum Frauen, die einen höheren Veganeranteil als Männer repräsentieren, häufiger an Unterfunktion der Schilddrüse leiden?
Die Soja-Hemmstoffe werden durch das Erhitzen nicht abgebaut. Sie sind also noch in Sojamehl, gekochten Bohnen oder Tofu enthalten.

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Vitamin B12-Kontroverse

Leitzmann & Mutter

Liebe Leser, die Fachwelt und die Experten haben in Bezug auf Vitamin B12 zum Teil verschiedene Ansichten bzw. Ansätze, auf welche Art und Weise im Falle eines B12-Mangels oder zur Vorsorge substituiert werden soll, um später keine nichtumkehrbaren Folgeschäden davonzutragen.
Wenn Sie die vorigen beiden Berichte zum Thema B12 von Prof. Claus Leitzmann und von Dr. Joachim Mutter gelesen haben und miteinander verglichen haben, so wird Ihnen aufgefallen sein, dass sich in gewissen Bereichen die Meinungen beider B12-Spezialisten nicht decken. D.h. aber nicht unbedingt, dass eine der beiden Meinungen falsch sein müsste.
Beide Fachleute zeigen je einen wunderbaren Weg auf, wie man einen  B12-Mangel vorbeugt. Beide Wege stehen jedoch kontrovers zueinander.
Prof. Claus Leitzmann befasst sich eher mit der Erhaltung der Gesundheit noch gesunder Menschen wogegen es Dr. Joachim Mutter als Mediziner oftmals mit drastischen Fällen von B12-Mangel zu tun hat. Aus diesem Grund haben wir beide Experten noch einmal zusammen zu den kontroversen Ansichten interviewt.

1. Die Wurzel: Sehr geehrter Herr Prof. Leitzmann, Sie vertreten die Meinung, dass Eier und Milchprodukte ein ausreichender Schutz vor B12-Mangel sind, im Gegensatz zu Dr. Joachim Mutter, der auch bei Vegetariern und sogar Fleischessern einen mangelnden B12-Status getestet hat.
Sie sind der Ansicht, dass Veganer, die völlig auf Eier oder Milchprodukte verzichten, auf alle Fälle mit Vitamin B12-angereicherten Produkten oder B12-Ergänzungen substituieren sollten, um auf der sicheren Seite zu sein, wohingegen Dr. Joachim Mutter pflanzliche B12-Quellen wie Chlorella noch mehr favorisiert, solange kein drastischer B12-Mangel vorliegt. Was sagen Sie dazu?

Prof. Claus Leitzmann:
Mir sind keine Studien mit Chlorella oder anderen Algen bekannt, die zeigen, dass diese Mikroorganismen für den Menschen sichere Vitamin B12-Lieferanten sind. Chlorella und andere Algen können selbst kein Vitamin B12 synthetisieren. Falls diese…..

Dr. Joachim Mutter:
Prof. Leitzmann stellte mehrere meiner Aussagen in Frage, weswegen ich nun ausführlicher auf den Vitamin B12-Stoffwechsel eingehen werden muss. Es wurde bezweifelt, dass viele Menschen ein B12-Defizit aufweisen. Entgegen der Meinung…..

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Natürliche B12-Prävention

Michael Delias

Liebe Leser, die Vitamin B12-Thematik wird seit Jahren heiß diskutiert. Wer nimmt heutzutage über die Nahrung noch genügend B12 auf? Wie viel B12 müssen wir von außen über die Nahrung zuführen oder ist der Organismus in der Lage, dieses B12-Vitamin ausreichend selbst herzustellen?

Ich möchte gleich zu Anfang vorwegnehmen, dass ich mich persönlich bis heute keinem B12-Test unterzogen habe, einfach, weil ich mit meiner Art der Rohkosternährung bisher keine Mangel- oder Müdigkeitserscheinungen, Antriebslosigkeit, Depressionen, Blässe oder Taubheit einzelner Finger oder Gliedmaßen verzeichnen konnte, obwohl ich bereits 24 Jahre diese Kostform praktiziere.
Doch mit der Geburt unserer Kinder haben wir uns Eltern dann doch  mehr mit diesem Thema auseinandergesetzt, da das Auftreten von B12-Mangel und -Symptomen innerhalb der Rohkostszene immer größere Kreise zog.
Von Sonja Watt habe ich als erstes erfahren, dass sie unter einem B12-Mangel litt und B12 substituiert, wie es in Amerika (sie lebte längere Jahre in den USA) auch in der Rohkostszene weit verbreitet ist, siehe Dr. Gabriel Cousens.
Als nächstes erfuhr ich von Helios von der Rohkost-Community „Lichtschiff“, dass er B12 substituierte.
Zu diesem Zeitpunkt, das war Mitte der 2000er Jahre, hörte sich für mich das Substituieren mit B12-Mitteln aus der Apotheke utopisch an. Als Rohköstler hatte ich mich von externen Gaben aus der Apotheke befreit. Ich hatte gelernt, dass die Selbstheilung in der unberührten Natur und ihren Gaben steckt.

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Alt werden-gesund bleiben Kongress

Lenka Köpp

Schon vor dem Beginn der Vorträge gab es an den Ausstellungsständen köstliche Frühstück-Shakes und frischgepresste Obst- u. Gemüsesäfte.
Um zehn Uhr begrüßte der Organisator des Kongresses, Manfred Bruer, die etwa 160 Kongressteilnehmer aus ganz Deutschland.

Nach der Begrüßung referierte  Prof. Dr. Claus Leitzmann vom Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen ausführlich über Evolution und Ernährung, über die Ernährung der Menschenaffen und darüber, welche Nahrung für uns artgerecht ist.
Er zeigte anhand eines Vergleichs von anatomischen und physiologischen Merkmalen zwischen Menschen, Pflanzen- und Fleischfressern auf, dass wir Menschen von Natur aus auf Pflanzenkost programmiert sind.
Vitalität, Fitness, Herzlichkeit und Klarheit ausstrahlend gewährte uns Wilhelm Fiebiger mit seinen 96 Jahren einen beeindruckenden  Einblick in sein aktives, erfülltes Leben.

120 Jahre ohne Krankheiten alt werden, ist das möglich? Lesen Sie ausführlich in seinem Bericht auf S. 55 (Anm.: Die Wurzel 01/2014).

„Gehe mit einem Lächeln durchs Leben!“ und „Gott ist in mir, ich bin in Gott“ sind die wichtigsten Leitgedanken seines Lebens.
Spannend ging es mit dem Vortrag von Manfred Bruer zum  gleichen Thema  „120 Jahre ohne Krankheiten alt werden – ist das möglich?“ weiter. Nach wissenschaftlicher Datenlage würde eine vegetarische Ernährung eine Verlängerung der Lebenszeit lediglich um ein Jahr bedeuten.  Wie kann man also weit über 100 bzw. 120 Jahre gesund alt werden?
Als ein Beispiel um diese Antwort zu verdeutlichen, führte Manfred Bruer die neue  Entwicklung des Volkswagenwerkes auf: Ein Auto, das weniger als einen Liter Diesel auf 100 Km verbraucht. Dies ist zu erreichen durch 30 kleine eingebaute Änderungen, von denen jede 0,1 Liter Kraftstoff erspart.

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Gesund im Rentenalter

Manfred Bruer

1. Die Wurzel: Lieber Manfred, Du hast den Bestseller geschrieben „Alt werden – gesund bleiben“. Wie kamst Du auf diese Idee?

Manfred Bruer:
Vor 20 Jahren hat man mir das Buch (siehe S. 62/Nr. 29) von Marilyn und Harvey Diamond „Fit for Life“ geschenkt. Darin las ich, dass der Mensch für all seine Zivilisationskrankheiten selbst verantwortlich ist. Das war so faszinierend, dass ich es nun genauer wissen wollte: Ich belegte zuerst den zweijährigen Fernlehrgang der Natürlichen Gesundheitslehre. Was ich dort las, konnte ich kaum glauben: Sollte es tatsächlich so sein, dass man für all die vielen Krankheiten des Alters selbst verantwortlich ist?
Ich klinkte mich aus meinem Betrieb für drei Jahre vollständig aus und besuchte die Heilpraktikerschule in Hochheim, um auch die schulmedizinische Seite zu erfahren. Danach sichtete ich noch mehr als 500 Studien und schrieb meine Erkenntnisse für mich und meine eigene Gesunderhaltung auf. Die Erkenntnisse waren aber so faszinierend und auch revolutionierend, dass ich es als meine Berufung ansah, dies über die Veröffentlichung in Form eines Buches auch einem größeren Publikum kundzutun.

2. Die Wurzel:
Hast Du Belege dafür, dass Menschen bei einer Lebensumstellung älter und frei von Krankheiten werden?

Manfred Bruer:
Wilhelm Fiebiger, der im Buch beschriebene 96jährige Altersphilosoph ist das beste Beispiel, siehe Bericht Seite 55. Er lebt exakt so, wie ich es in meinem Buch als ideal beschreibe. Mit 70 Jahren (siehe Foto unten auf Seite 55) hat er sich wie mit 70 Jahren gefühlt. Heute mit 96 Jahren hat er Fitness und den gesundheitlichen Status eines 45jährigen.

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120 Jahre alt werden ohne Krankheiten

Wilhelm Fiebinger

1. Die Wurzel:
Lieber Wilhelm, Menschen mit einer gesunden Lebensführung in hohem Alter sind die besten Vorbilder für die Jungen. Solche Lebenslehrer trifft man nicht alle Tage. Welche Personen dienten Dir als Vorbild, auch im Alter fit und jung zu bleiben?

Wilhelm Fiebiger:
Ich habe und hatte eigentlich keine direkten Vorbilder. Es ging und geht mir darum, dass ich nicht von anderen Menschen abhängig werde und meine täglichen Aufgaben leicht erledigen kann.

2. Die Wurzel: Du hast bereits das Alter der russischen Ärztin und Gesundheitsreformerin Dr. Galina Shatalova überschritten. Wann und wo bist Du auf die Welt gekommen und wo lebst Du heute?

Wilhelm Fiebiger:
Am 6.4.1917 um 20.45 Uhr bin ich in Hilden geboren und lebe heute im Westerwald zwischen Siegen u. Bonn.

3. Die Wurzel:
Immer wieder werden Bücher herausgegeben, dass es kein Problem ist, 100 Jahre ohne Krankheiten alt zu werden bzw. sogar sie zu überschreiten wie Dr. Galina Shatalova oder Dr. med. Fritz Becker schreiben.
Auch Wandmaker oder Konz hätten gerne diese Schallgrenze durchbrochen. Nach ihren Ausführungen sollte dies mit gesunder Rohkosternährung kein Problem sein. Doch trotzdem erreichen nur wenige dieses Alter.
Dr. Fritz Becker wurde 99, obwohl er über 100 werden wollte und Galina Shatalova ist am 14. Dezember 2011 mit 95 Jahren verstorben, wer hätte das gedacht? Wie schaut das Älterwerden wirklich aus? Wie spürt man tatsächlich die Jahre auch bei gesunder Ernährung im hohen Alter?

Die Fragen/Antworten 3-19 finden Sie in Ausgabe 01/2014 – Bestellung: bestellung@die-wurzel.de oder Tel: 09120/180078

 

 

 

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